Junghundegruppe I & II

Die nächsten Junghundegruppen starten Ende März 2019! Weitere Informationen finden Sie unter Preise und Termine.

In der Junghundegruppe leiten wir Sie unter anderem bei der korrekten Ausführung von Grundkommandos wie Sitz, Platz und Bleib an. Unter Ablenkung durch die anderen Hunde sind diese vermeintlich einfachen Übungen für den ein oder anderen Hund eine große Herausforderung. Sie erfahren, wie Sie effektiv den sicheren Rückruf und die Leinenführigkeit mit Ihrem Hund trainieren. Lernen Sie, wie Sie Ihren Hund dazu bringen, sich besser an Ihnen zu orientieren und ihre Bindung zu stärken. Und wie Sie ihn richtig auslasten und beschäftigen können. So demonstrieren Sie Ihrem Hund in dieser schwierigen Phase Ihre Führungsqualitäten und sorgen dafür, dass Sie und Ihr Hund gestärkt daraus hervorgehen.

Welche Hunde können teilnehmen?

Der Zeitpunkt, wann der Welpe zum Junghund wird, ist nicht genau definierbar und von Hund zu Hund unterschiedlich. Wenn der Zahnwechsel abgeschlossen ist, spricht man nicht mehr von einem Welpen sondern von einem Junghund – und zwar bis zum Erreichen der Geschlechtsreife. Diese Phase ist geprägt von der Pubertät des Hundes. Oft vergessen die Hunde scheinbar was sie bisher gelernt haben und beginnen Grenzen bei anderen Hunden und bei ihren Menschen auszutesten. Ein guter Zeitpunkt, das bisher Erlernte in einer Gruppe mit Gleichaltrigen nochmal aufzufrischen und weiter zu festigen.

Eine entscheidende Lebensphase

Auch der genaue Beginn der Pubertät des Hundes lässt sich nicht pauschal festlegen. Bei Zwergrassen beginnt die Pubertät deutlich früher als bei großen Rassen. Bei allen Hunden gibt es jedoch eindeutige Zeichen dafür, dass die Hormone verrückt spielen.

Signale die bereits zuverlässig ausgeführt wurden, werden plötzlich ignoriert. Manchmal scheint es als wäre der Hund plötzlich taub geworden. Der Hund kann sich oft nicht gut konzentrieren, bei einer Sache zu bleiben fällt ihm schwer. Er entdeckt seine Freiheit und entfernt sich draußen nun auch mal etwas weiter von seinem Besitzer. Immer wieder prüft der pubertierende Junghund, wie weit er bei seinem Menschen gehen kann und testet Grenzen aus. Wo mit Artgenossen bisher harmloses Spiel und Kräftemessen stattgefunden hat, kann es nun auch mal etwas kerniger zur Sache gehen.

Viele Hundebesitzer sind entsetzt, wenn sie diese neue Seite ihres Hundes kennenlernen. Die gute Nachricht ist: auch diese Zeit geht irgendwann vorüber. Wichtig ist es, nicht die Fassung zu verlieren. Übermäßige Strenge erzeugt nur unnötigen Druck – darunter leidet die Beziehung zwischen Hund und Halter. Sie sollten ruhig bleiben und dem Hund konsequent seinen Platz im Sozialverband aufzeigen. Mit klarem und souveränem Verhalten festigen Sie Ihren Führungsanspruch und sorgen dafür, dass Sie und Ihr Hund gestärkt aus dieser schwierigen Phase hervorgehen.

Nochmal von vorne?

Wenn der Hund ihm bekannte Signale plötzlich ignoriert, macht es keinen Sinn, auf den Gehorsam zu bestehen. Das führt häufig nur zu unnötigen Konflikten. Besser ist es, im Training gegebenenfalls nochmal ein paar Schritte zurückzugehen. Müssen Sie deshalb alles nochmal von vorne üben? Nein! Aber wenn Sie nun auf einem etwas niedrigerem Niveau konsequent mit ihm trainieren, wird er das, was er eigentlich bereits gelernt hatte, schnell wieder abrufen können. Dann können Sie nach einer kurzen Auffrischungsphase da wieder anknüpfen, wo Sie vor dem Beginn der Pubertät bereits waren.

Sie haben Interesse an der Teilnahme an der Junghundegruppe? Rufen Sie einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an mail@bunte-hundeschule.de.